DAVID REILAND, Dirigent

 

Seit 2012 Chefdirigent des Orchestre de Chambre du Luxembourg, ist der gebürtige Belgier seit 2009 ebenso Leiter des Ensembles für zeitgenössische Musik "United Instruments of Lucilin" und seit 2014 künstlerischer Berater und erster Gastdirigent der Opéra de Saint Etienne.

 

David Reiland begann seine Ausbildung an der Königlichen Musikhochschule in Brüssel. Für seine außerordendlichen Leistungen während des Studiums wurde er im Januar 2005 mit dem Francois Avenau Preis ausgezeichnet. Es folgte ein Dirigierstudium an der Musikhoschule Alfred Cortot in Paris, welches er als Jahrgangsbester abschloss.

 

In Salzburg war David Reiland Assistent von Dennis Russel Davies (USA) und Jorge Rotter (ARG). Hier dirigierte er zahlreiche Konzerte mit dem Mozarteum Orchester und führte u.a. die gesamten Symphonien von Leonard Bernstein auf sowie einen groß angelegten Mozartzyklus. Seine Ausbildung als Dirigent vervollständigte David Reiland mit Pierre Boulez (FR) als Assistent des Lucerne Festivals, mit David Zinmann, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Jorma Panula und Peter Gülke. In Salzburg lernte David Reiland den luxemburgischen Komponisten Alexander Müllenbach kennen, bei dem er Komposition studierte und seinen Master mit Auszeichnung abschloss.

 

David Reilands’ "Initium" für Saxophon – der Dirigent ist selber ein aktiver Saxophonist - und Orgel sowie "Asgard", geschrieben für Blechbläser und Schlagzeug wurde kürzlich in Luxemburg und Österreich aufgeführt.

 

Seit 2006 arbeitete David Reiland als Gastdirigent und Assistent mit zahlreichen Orchestern und Chören zusammen, u.a. dem Hallé Orchestra (UK), dem Age of Enlightenment (UK), dem Mozarteum Orchester (A), dem Stuttgarter Kammerorchester (D), dem Sinfonieorchester Basel (D), dem Münchner Rundfunkorchester (D) und in Frankreich unter anderem dem Orchestre de l’Opéra de Nancy und dem Orchestre national de Lorraine.

 

Während der zahlreichen Projekte als Assistent am Orchestra of the Age of Enligthenment (OAE) arbeitete David Reiland als Assistent von Sir Simon Rattle, Ivan Fischer, Sir Mark Elder, Sir Roger Norrington, Vladimir Jurowski und Frans Brüggen. Sein Debüt als Dirigent des OAE und des BBC Symphony Choir feierte er im Februar 2012 in der Royal Festival Hall, in einer Production von Berlioz´s "Romeo und Julia".

 

In Saint Etienne eroberte David Reiland Publikum und Presse vor allem mit seinen Mozart-interpretationen : kurz hintereinander führte er die « Zauberflöte » und « Clemenza » auf.

 

In Paris war Mozarts’ « Mitridate » in Koproduktion mit dem Conservtoire und der Philharmonie die Saisonsensation. Dort wird er 2016 Betsy Jolas’ « Illiade l’Amour » neu erarbeiten. An der Opéra de Massy (Paris) und am Bolschoi hat David Reiland Bizet´s « Carmen » dirigiert, in Saint Etienne steht nächste Saison Poulencs’ « Dialogue des Carmélites » auf dem Programm und in Lausanne ist  Offenbachs’ « Belle Hélène » programmiert sowie an der Oper Leipzig Gounods’ neuentdeckte Oper   « Cinq Mars ».

 

In Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane und dem Münchner Rundfunkorchester hat David

Reiland eine Monographie der Werke von Benjamin Godard (Symphonie N° 2, Symphonie Gothique, 3 Morceaux) aufgenommen sowie eine CD mit Werken von Beethoven und Alexander Müllenbach mit seinem Orchestre de Chambre du Luxembourg, die im Herbst 2016 erscheinen wird.

 

Januar 2016

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