GMD Orchestre National de Metz
 
Erster Gastdirigent Münchner Symphoniker
 
"Schumann-Gast" Düsseldorfer Symphoniker
 

 

In Bastogne (Belgien) geboren, erhielt David Reiland seine musikalische Ausbildung an der Königlichen Musikhochschule in Brüssel. Für seine außerordentlichen Leistungen während des Studiums wurde er mit dem Francois Avenau Preis ausgezeichnet. Es folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule Alfred Cortot in Paris, welches er als Jahrgangsbester abschloss. Als Assistent beim «Orchestra of the Age of Enlightenment», arbeitete Reiland eng mit Simon Rattle, Mark Elder, Vladimir Jurowski und Roger Norrington zusammen.

 

Seit September 2018 ist David Reiland Chefdirigent des Orchestre National de Metz. Als Erster Gastdirigent arbeitet er eng mit den Münchener Symphoniker zusammen und dirigiert als „Schumann Gast“ regelmäßig die Düsseldorfer Symphoniker.

 

In Deutschland feierte David Reiland sein Debüt im Jahre 2017 mit dem Gewandthausorchester an der Oper Leipzig und erwies sich bei den Düsseldorfer Symphonikern als begnadeter Schumann-Interpret. Sein Dirigat der zweiten Sinfonie Schumanns sorgte über die Grenzen der Düsseldorfer Musikszene für Aufsehen, woraufhin ihm das Orchester im Folgejahr den Ehrentitel „Schumann-Gast“ verlieh. Im Februar 2020 gab Reiland sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin und kehrt in der Saison 2020/2021 an die Komischen Oper Berlin mit einer Reihe von Dirigaten der „Zauberflöte“ zurück.

 

Mozart nimmt in Reilands Arbeit einen besonderen Platz ein: Sein Debut mit „Mitridate“ in Paris zog „Cosi fan tutte“ nach sich und eine „Zauberflöte“ an der Oper Leipzig, die allerdings wegen COVID-19 verschoben werden musste. Sein Debüt mit einem Mozartprogramm beim Orchestre de Chambre de Paris im Théâtre des Champs Elysées wurde von der Kritik einstimmig als „Sternstunde“ gewürdigt.

 

In Frankreich arbeitet Reiland regelmäßig mit dem Orchestre de chambre de Paris und dem Orchestre Île de France zusammen. 

 

Nach seinem erfolgreichen Debüt im Wiener Konzerthaus mit dem Orchestre National de Metz im April 2019, wurde Reiland im September 2020 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins zu einem kompletten Beethovenprogramm mit der Württembergischen Philharmonie eingeladen.

 

Der Vertrag von David Reiland als GMD des Orchestre National de Metz wurde im Oktober 2020 um weitere 3 Jahre verlängert und ist Zeugnis der musikalischen und persönlichen Wertschätzung des Orchesters. Mit seiner Vorliebe für klassische Komponisten aber auch mit seiner großen Offenheit für die neuere Musik und die gezielte Wiederentdeckung von in Vergessenheit geratenen Komponisten*innen des französischen Repertoires, hat Reiland das künstlerische Potenzial seiner beiden Orchester beachtlich erweitert und für neue programmatische Zugänge gesorgt. Durch neue Formate im Konzertbetrieb konnte Reiland den Kontakt zum Publikum intensivieren und die Strahlkraft des Orchesters über den regionalen Bezug hinaus erweitern. Auch seine Unterstützung für junge Künstler blieb nicht unbemerkt, was u.a. seine verschiedenen internationalen Meisterkurse mit vielen jungen Talenten zeigen.

 

In Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane und dem Münchner Rundfunkorchester hat Reiland eine Monographie der Werke von Benjamin Godard (1849 – 1895) 2017 vorgelegt, für NAXOS nahm er Daniel Auber’s (1882 – 1871) SIRENE auf. Eine Gesamtaufnahme des Œuvre des belgischen Komponisten Albert Huybrechts (1899- 1938) wurde mit dem Orchestre Royal Philharmonique de Liège eingspielt. Aktuell nimmt Reiland für LA DOLCE VOLTA das 1. Klavierkonzert von Brahms mit dem Orchestre National de Metz auf CD auf.

 

Dezember 2020

 
 

Agent

 

MICHAEL ERISKAT

KAJIMOTO PARIS
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